TRIATHLON


Manchmal ist das Training eine echte Quälerei besonders wenn alle lieben Menschen im Umfeld mit einem Mitleiden....TRIATHLON...das ist mein Sport, der mir alles abverlangt und mir sehr viel Freunde aber auch manchmal ein wenig Enttäuschung bereitet.
Aber........der Spaß darf nie verloren gehen und deshalb ist ein Lächeln im Ziel PFLICHT!!!!



Ultraman Champion Florida 2017

Ultraman Champion Florida 2017

Montag, 15. Dezember 2014

vorgezogenes Trainingslager Lanzarote im Dezember


Am 5.12. ging es "Low Budget " nach Lanzarote und es war eine super Entscheidung. Prompt 20 Grad mehr und endlich wieder Radfahren.
Sechs Tage Training standen auf dem Plan und diese hatten es in sich. Dank Wattmessung konnte ich gut gesteuert auf dem Rad fahren ohne am Ende des Tages mit Blick auf den Tagesschnitt einen Heulkrampf zu bekommen :-)

Ich kenne ja bisher nur Fuerteventura und muss sagen, dass mir Lanzarote sehr gut gefallen hat.


Mit Gerry hatte ich einen Trainingspartner an der Seite, der mir die letzten Tage noch mal richtig in den Hintern getreten hat.

Jetzt geht es auf Weihnachten zu. Viele Dinge müssen noch erledigt werden.

Auf jeden Fall möchte ich mich ganz herzlich bei meinen Partnern für die Unterstützung bedanken. Es war ein super Jahr für mich ! Danke..Danke..Danke...

Am 28.12.104 geht es nach Südafrika für eine längere Zeit. ich werde Euch aber bis dahin sicher noch ein paar Zeilen schreiben.





www.martin-halb.de



Freitag, 28. November 2014

Wintertraining


Jetzt sind aber endgültig die winterlichen Temperaturen da. Das Training läuft, aber wie bei Euch allen gestaltet sich das Radfahren bei den Temperaturen und den wenigen hellen Stunden äusserst schwierig.
Ich habe es diese Woche noch mal gewagt draussen zu fahren ( Rennrad) und ich muss sagen, bei 4 Grad und Nebel macht das keinen Spaß.
Einige von Euch denken jetzt, was für ein Weichei :-) Ich gebe es zu.
Bei dieser Kälte bin ich zu Fuss schneller.
Aber diese kalten Temperaturen haben auch was sehr reizvolles. Ein Lauf durch das 7Gebirge sorgt immer für eine tolle Stimmung besonders wenn das Licht durch die Bäume scheint.

In diesen kalten Tagen bin ich vermehrt ins Becken gestiegen 3-4 x pro Woche wurde geschwommen.
Nächste Woche geht es für 7 Tage ins Trainingslager nach Lanzarote. Das Wetter dort ist warm allerdings scheint auch da nicht immer die Sonne!

Ich werde Euch also von den Kanaren berichten. Bis dahin!






Dienstag, 11. November 2014

Ein weiteres Jahr mit dem Radsalon Saarbrücken und damit BMC ! Ein fettes Dankeschön !


Es ist nicht selbstverständlich das man in seinem Hobby unterstützt wird und deshalb bin ich doppelt
glücklich noch ein weiteres Jahr den RAD SALON Saarbrücken und damit BMC als Partner für meine Saison 2015 begrüssen zu dürfen.

Es gibt also keine Ausreden auf dem Rad, denn mit der neuen TM01 sollte selbst mir der Radkurs von Hawaii liegen.
Scheibenrad ist auf Hawaii nicht erlaubt ;-)



Zusammen mit Carsten Kaldenhoff ( Rad-Salon) besprechen wir bereits jetzt die Wahl der Laufräder für die Weltmeisterschaft im Oktober `15 in Kona.

Laut Berichte vieler Athleten muss es dieses Jahr sehr heftig mit dem Wind gewesen sein.
Ich bin gespannt und werde mich in 3 Wochen schonmal auf Lanzarote im Trainingslager mit dem Wind auseinandersetzen. Ich freue mich drauf.



Sucht Ihr auch ein neues Rad ? Dann schaut doch mal beim Rad-Salon vorbei:



Weiterhin bin ich nun perfekt mit einer Wattmessung ausgestattet! Die Qual der Wahl im Dschungel der verschiedensten Systeme. Hier half Alberto Kunz von Il Diavoll . Die Entscheidung fiel auf STAGES.
Perfekte Beratung und Montage!! Danke.




Mittwoch, 29. Oktober 2014

Schluss mit dem Faulenzen


Jetzt sind 4 Wochen ins Land gestrichen und ab 1.11. wird endlich wieder mit Struktur trainiert.
Ich konnte meinem Körper jetzt vier Wochen Regeneration gönnen und selbst mal Dinge erledigen, die seit Langem liegen geblieben sind.



Ich habe auch die neue Saison geplant und mir ehrgeizige Ziele gesetzt, trotz des schon vorhandenen Hawaii-Slots für 2015.
Fürs Erste geht es Anfang Dezember sieben Tage nach Lanzarote.
Über Silvester dann nach Südafrika Ende Januar werde ich den ersten Wettkampf der noch jungen Saison 2015 bestreiten, den Ironman 70.3 South Africa.

Ich freue mich auf die Dinge, die da kommen aber vor allem freue ich mich über das tolle Jahr 2014 und das ich verletzungsfrei geblieben bin.

Meine Hauptwettkämpfe 2015 werden:

IRONMAN 70.3 Sourth Africa

IRONMAN Frankfurt

IRONMAN Hawai World Championship 


Dienstag, 30. September 2014

Ich hab das Ding ! Ironman Hawaii 2015


Es ist immer noch unbegreiflich. Ich habe es geschafft. Am 27. September konnte ich nach einem tollen sportlichen Jahr  den Hawaii Slot für 2015 in Mallorca ergattern.

Ich fühlte mich in den Wochen vorher schon sehr fit und wusste, ich bin top trainiert und bereit für den Ironman Mallorca.

Es war ein Massenstart um 7:35 Uhr in der Buch in Alcudia. Ich hatte etwas Angst davor, da ohne Neopren geschwommen werden sollte. Das Wasser hatte 26 Grad. Die Schlacht war also eröffnet und ich musste, wie auch viele andere, eine Menge Prügel einstecken.


Gerry war auch am Start. Er drohte mir vor dem Start mit einer Jagd auf dem Rad :-)
Er selbst war leider nicht optimal vorbereitet.

Es waren 2 Runden zu schwimmen mit australischem Ausstieg. Ich konnte nach unfassbaren 61 Minuten  ohne Neo aus dem Wasser steigen.

Die Wechselzone war zu diesem Zeitpunkt noch echt leer. Ich fühlte mich super und wurde von meinen Eltern auf das Rad getrieben.

Die ersten 90 km waren wellig mit viel Wind. Zum Thema Windschattenfahren möchte ich mich hier nicht äußern, das wurde bereits ausgiebig bei Facebook diskutiert. Ich wäre für kleinere Starterfelder beim Ironman.

Die letzten 90 von 180 km waren dann zwar hart aber durch meine Streckenkenntnis war ich besonders in der Abfahrt sehr stark. Ich bin die 180 km offensiv aber kontrolliert gefahren.

Es waren zum Wechsel auf das Laufen bereits 28 Grad. Genau mein Wetter ! Ich kam leider etwas schleppend hinein.
Die Info, dass ich 2. in meiner AK bin, beflügelte mich allerdings enorm. Ich hatte mit Daniela, Andi, Konni, Claudia, Sarah und meinen Eltern immer gute Infos auf der Strecke bekommen. Und was war mit Gerry??? Ich sah ihn zu diesem Zeitpunkt zu keiner Zeit.

Bei KM 2 kam er dann auf dem Rad an der Laufstrecke vorbeigefahren. Er hatte nur noch wenige Meter bis zur Wechselzone. Ich wusste, dass ist nicht sein Tag heute.

Der Laufkurs bestand aus 4,5 Runden und die zogen sich. Mein Abstand nach hinten zur Dritten war nicht ganz sicher. Waren es 2 min??? Waren es 10 min??? Egal, ich wusste, nach vorne sind es unerreichbare 6 min. Aber in einem Ironman kann viel passieren und oft werden die Karten auf den letzten 10 Kilometern neu gemischt.

Ich machte ab Kilometer 30 ordentlich Druck. Konnte mich nochmals pushen und meinen Geschwindigkeit etwas erhöhen. Es lag aber auch daran, dass ich bei Kilometer 31 auf den Ersten AK Platz vor lief..... UNFASSBAR!!! Es beflügelte mich einfach.

Bei Kilometer 38 sah ich dann Gerry noch einmal. Er war gut unterwegs und wusste bereits von meinem, jetzt nur noch zu verwaltenden ersten Platz in der AK.

Hawaii war also sicher !!!! Ganz sicher !!!


Nach 10:13:33 lief ich als 10. Frau Gesamt und 1. in meiner Altersklasse über die Ziellinie!

Done!!!

Danke an Daniel Wienbreier, der mich optimal vorbereitet hatte!

Gerry kam in 10:58 Stunden rein. 2015 muss er den Slot holen !
Die Zeremonie und die Slot Vergabe war dann leider nächsten Tag aufgrund des Wetters ( Regen) nicht so schön aber emotional war es unbeschreiblich.

Hier noch ein paar Bilder







Montag, 25. August 2014

ICAN Nordhausen - Mund abputzen , weitermachen !

Der ICAN Nordhausen sollte eigentlich ein schöner Vorbereitungswettkampf für den Ironman Mallorca werden.

Nordhausen liegt in Thüringen. Es ist ein wunderschönes Städtchen mit netten Leuten.
Ulrich Konschak ist der Renndirektor beim ICAN Triathlon in Nordhausen und ich kannte schon die Trainingslager von dieser Marke.

ICAN steht für professionell organisiert! Auch das kann ich zu 100% nach meinem Start in Nordhausen bestätigen.

Was die Strecken in Nordhausen angehend sage ich nur " sehr anspruchsvoll und abwechslungsreich".

Leider hat uns der Sommer seit einigen Tagen in Deutschland den Rücken gekehrt und wir mussten am Rennmorgen mit 9 Grad Lufttemperatur uns den A... abfrieren.
Das Wasser war mit 18,5 Grad sehr angenehm dagegen :-)

Die ganze Woche fühlte ich mich leider schon latent krank ohne direkt sagen zu können, was ich habe.
Die Einheiten in dieser Woche habe ich eher lustlos abgespult. Mittwoch hatte ich dann noch Intervalle auf der Bahn gelaufen, welche erstaunlich gut gingen.
Ich fand jedoch in den darauffolgenden Tagen meine Form nicht wieder, so das ich von einem Start fast abgesehen hätte.

Ich nahm mir also vor, in das Rennen zu gehen und ggf es vorzeitig zu beenden um mein Training bis zum IM Mallorca und das Rennen selbst nicht zu gefährden.



Pünktlich um 8 Uhr kam der Startschuss und da war sie wieder, die nicht vorhandene Bereitschaft mich zu quälen.

Die 2 Runden spulte ich eher lustlos ab, hielt mich aus allen Kämpfen um die Bojen raus und gab mir selbst einen Tip, wie meine Schwimmzeit für die 1,9 km sein wird.

Und...ich war überrascht. Mit 32 min ging ich mehr als entspannt aus dem Wasser. Der Gedanke, meine Klamotten einzupacken und nach Hause in die Badewanne zu fahren, wurde verdrängt als ich hörte, mit 3 min hinter dem 3. Platz zu liegen.



Also ging ich aufs Rad und spulte die ersten Kilometer ab. Jetzt kam ordentlich Wind auf. Die ersten 20 km der Radstrecke sind brettflach und da erwischte es mich. Ich wurde von 3 Männern überholt und wollte den Abstand zum Einscherenden direkt herstellen. Allerdings kam er nicht vom Fleck und ich hatte gerade keine Lust, einen Tritt auszulassen.
Plötzlich von der Seite ein Wettkampfrichter. Er zeigte mir direkt die schwarze Karte. 4 min Penalty.
Ich wollte erst diskutieren aber irgendwie war es mir auch recht. Ich hatte ja von Anfang an keine Lust gehabt und jetzt hatte ich einen Grund, dem Leiden ein Ende zu bereiten.

Ich fuhr ab diesem Zeitpunkt nicht mehr im Rennmodus. Hatte ich meinen Athleten und speziell Gerry immer gesagt " Kämpfen bis zum Schluss" und nun traf es mich selbst.



Aber ich betitelte es anders. Ich wollte nicht krank werden nach dem Wettkampf also machte ich eine Trainingseinheit aus dem Rennen. Ich fuhr also im GA1/2 Tempo weiter und trainierte an den Anstiegen dann Technik, Wiegetritt und bergab hohe Trittfrequenzen.

Ich lag nach 60 km immer noch auf Platz 4 aber Platz 5 war nur 3 min entfernt. Die Radstrecke war mit 84 km in 870 HM ein echter Kracher!

In der Wechselzone zum Laufen saß ich dann meine 4 min Penalty ab. Es war immer noch nicht richtig warm und meine Füße spürte ich kaum.

Jetzt kam die 5. Frau vom Rad. Die ersten 3 waren längst weg (weit weg) aber ich konnte wenigstens noch 4. Frau werden. Eine Sekunde vor der momentan 5. Frau wurde ich auf die Strecke gelassen.
Der Laufkurs toppte das Radprofil ! Absolut abwechslungsreich und wahnsinnig anspruchsvoll. ( lt. Garmin 514 HM)



Auch der Belag wechselte alle 500m von Kopfsteinpflaster über Waldboden, Sand, Wiese und Asphalt.
Kontinuierlich wurde der Abstand zum 5. Platz größer, trotz minimaler (mehr) Anstrengung meinerseits.
Ich lief also 20 min nach Platz 3 ein und bin froh, gefinished zu haben !

Ich hätte gerne vorne mitgemischt. Mein Focus liegt ganz klar auf den Ironman Mallorca in 4 Wochen. Jetzt kann ich wenigstens weiter trainieren. Nächste Woche geht es für 5 Tage nach Mallorca.

Danke an Sunil, Ulrich und dem gesamten Team des ICAN Nordhausen für diese tolle Veranstaltung!





Mittwoch, 13. August 2014

Sieg beim 30. Mörsbachmän


Was für ein chaotisches Rennen, aber es hat gereicht! Die ganze letzte Woche war mit vielen Trainingseinheiten und mit "normaler Arbeit "bestückt.

Der Vorabend war Katastrophe, da ich noch viele Dinge für unseren Steinberg Coaching Infostand beim Mörsbachmän organisieren musste. Es wurde eine kurze Nacht und der Blick aus dem Fenster am Morgen war alles andere als gut. Es regnete in Strömen.


Ich hatte es schwer, mich zu motivieren. Da es zwei Wechselzonen gab, legte ich zuerst meine Schuhe an meinem Platz ab, ( ich dachte, ich hätte Startnummer 103 mit Startzeit 10:03 Uhr) doch es kam alles anders.

Als ich meine Unterlagen am Schwimmstart abholen wollte, hatte ich Startnummer 3. Meine Schuhe standen also falsch in der 2. Wechselzone. Aber als ich ganz aufgeregt um 10:03 Uhr ins Wasser springen wollte, teilte man mir mit, dass meine Startzeit 10:33 Uhr wäre.
Entspannung war also angesagt.
Endlich 10:33 Uhr fiel der Startschuss. Meine Brille voller Wasser und keinen Durchblick im Schwimmbad ließen mich trotzdem als Erste aus dem Wasser steigen.

Jetzt rauf aufs Rad und ab. Meine Atemfrequenz war sicherlich bis Bad Honnef zu hören. Ich bekam sie nicht in den Griff auf den 22 km. Das Profil auf dem Rad hatte es in sich.

Kurz vor dem 2. Wechsel schaltete meine intelligente elektrische Schaltung am Rad auf das kleinste Kettenblatt. Huch...was war passiert?? Akku alle und mein Porsche war gnädig und stellte mir zu guter letzt noch das kleine Blatt zum pedalieren zur Verfügung. Danke :-)

Ein kurzer Verbremser ließ mich dann noch falsch abbiegen, als ich etwas verspätet in die Wechselzone kam. So, jetzt das Rad bei Nr. 3 abstellen und die Schuhe bei 103 holen ;-) Aber Gerry zeigte mir den Weg.

Ab jetzt wusste ich, warum ich unbedingt hier starten wollte. Es war die Laufstrecke. Nix eben, nix Asphalt ! Wiese, Schotter, Wald und hoch und runter hieß es! 6 km Anschlag und die Beine brannten.  Nach 1:15 h war es geschafft. Ich war im Ziel und wurde zum Ende des Tagen tatsächlich noch Siegerin des 30. Mörsbachmän mit knapp 4 min Vorsprung.

Danke an die Veranstalter für das tolle Event!