Der ICAN Nordhausen sollte eigentlich ein schöner Vorbereitungswettkampf für den Ironman Mallorca werden.
Nordhausen liegt in Thüringen. Es ist ein wunderschönes Städtchen mit netten Leuten.
Ulrich Konschak ist der Renndirektor beim ICAN Triathlon in Nordhausen und ich kannte schon die Trainingslager von dieser Marke.
ICAN steht für professionell organisiert! Auch das kann ich zu 100% nach meinem Start in Nordhausen bestätigen.
Was die Strecken in Nordhausen angehend sage ich nur " sehr anspruchsvoll und abwechslungsreich".
Leider hat uns der Sommer seit einigen Tagen in Deutschland den Rücken gekehrt und wir mussten am Rennmorgen mit 9 Grad Lufttemperatur uns den A... abfrieren.
Das Wasser war mit 18,5 Grad sehr angenehm dagegen :-)
Die ganze Woche fühlte ich mich leider schon latent krank ohne direkt sagen zu können, was ich habe.
Die Einheiten in dieser Woche habe ich eher lustlos abgespult. Mittwoch hatte ich dann noch Intervalle auf der Bahn gelaufen, welche erstaunlich gut gingen.
Ich fand jedoch in den darauffolgenden Tagen meine Form nicht wieder, so das ich von einem Start fast abgesehen hätte.
Ich nahm mir also vor, in das Rennen zu gehen und ggf es vorzeitig zu beenden um mein Training bis zum IM Mallorca und das Rennen selbst nicht zu gefährden.
Pünktlich um 8 Uhr kam der Startschuss und da war sie wieder, die nicht vorhandene Bereitschaft mich zu quälen.
Die 2 Runden spulte ich eher lustlos ab, hielt mich aus allen Kämpfen um die Bojen raus und gab mir selbst einen Tip, wie meine Schwimmzeit für die 1,9 km sein wird.
Und...ich war überrascht. Mit 32 min ging ich mehr als entspannt aus dem Wasser. Der Gedanke, meine Klamotten einzupacken und nach Hause in die Badewanne zu fahren, wurde verdrängt als ich hörte, mit 3 min hinter dem 3. Platz zu liegen.
Also ging ich aufs Rad und spulte die ersten Kilometer ab. Jetzt kam ordentlich Wind auf. Die ersten 20 km der Radstrecke sind brettflach und da erwischte es mich. Ich wurde von 3 Männern überholt und wollte den Abstand zum Einscherenden direkt herstellen. Allerdings kam er nicht vom Fleck und ich hatte gerade keine Lust, einen Tritt auszulassen.
Plötzlich von der Seite ein Wettkampfrichter. Er zeigte mir direkt die schwarze Karte. 4 min Penalty.
Ich wollte erst diskutieren aber irgendwie war es mir auch recht. Ich hatte ja von Anfang an keine Lust gehabt und jetzt hatte ich einen Grund, dem Leiden ein Ende zu bereiten.
Ich fuhr ab diesem Zeitpunkt nicht mehr im Rennmodus. Hatte ich meinen Athleten und speziell Gerry immer gesagt " Kämpfen bis zum Schluss" und nun traf es mich selbst.
Aber ich betitelte es anders. Ich wollte nicht krank werden nach dem Wettkampf also machte ich eine Trainingseinheit aus dem Rennen. Ich fuhr also im GA1/2 Tempo weiter und trainierte an den Anstiegen dann Technik, Wiegetritt und bergab hohe Trittfrequenzen.
Ich lag nach 60 km immer noch auf Platz 4 aber Platz 5 war nur 3 min entfernt. Die Radstrecke war mit 84 km in 870 HM ein echter Kracher!
In der Wechselzone zum Laufen saß ich dann meine 4 min Penalty ab. Es war immer noch nicht richtig warm und meine Füße spürte ich kaum.
Jetzt kam die 5. Frau vom Rad. Die ersten 3 waren längst weg (weit weg) aber ich konnte wenigstens noch 4. Frau werden. Eine Sekunde vor der momentan 5. Frau wurde ich auf die Strecke gelassen.
Der Laufkurs toppte das Radprofil ! Absolut abwechslungsreich und wahnsinnig anspruchsvoll. ( lt. Garmin 514 HM)
Auch der Belag wechselte alle 500m von Kopfsteinpflaster über Waldboden, Sand, Wiese und Asphalt.
Kontinuierlich wurde der Abstand zum 5. Platz größer, trotz minimaler (mehr) Anstrengung meinerseits.
Ich lief also 20 min nach Platz 3 ein und bin froh, gefinished zu haben !
Ich hätte gerne vorne mitgemischt. Mein Focus liegt ganz klar auf den Ironman Mallorca in 4 Wochen. Jetzt kann ich wenigstens weiter trainieren. Nächste Woche geht es für 5 Tage nach Mallorca.
Danke an Sunil, Ulrich und dem gesamten Team des ICAN Nordhausen für diese tolle Veranstaltung!
Montag, 25. August 2014
Mittwoch, 13. August 2014
Sieg beim 30. Mörsbachmän
Was für ein chaotisches Rennen, aber es hat gereicht! Die ganze letzte Woche war mit vielen Trainingseinheiten und mit "normaler Arbeit "bestückt.
Der Vorabend war Katastrophe, da ich noch viele Dinge für unseren Steinberg Coaching Infostand beim Mörsbachmän organisieren musste. Es wurde eine kurze Nacht und der Blick aus dem Fenster am Morgen war alles andere als gut. Es regnete in Strömen.
Ich hatte es schwer, mich zu motivieren. Da es zwei Wechselzonen gab, legte ich zuerst meine Schuhe an meinem Platz ab, ( ich dachte, ich hätte Startnummer 103 mit Startzeit 10:03 Uhr) doch es kam alles anders.
Als ich meine Unterlagen am Schwimmstart abholen wollte, hatte ich Startnummer 3. Meine Schuhe standen also falsch in der 2. Wechselzone. Aber als ich ganz aufgeregt um 10:03 Uhr ins Wasser springen wollte, teilte man mir mit, dass meine Startzeit 10:33 Uhr wäre.
Entspannung war also angesagt.
Endlich 10:33 Uhr fiel der Startschuss. Meine Brille voller Wasser und keinen Durchblick im Schwimmbad ließen mich trotzdem als Erste aus dem Wasser steigen.
Jetzt rauf aufs Rad und ab. Meine Atemfrequenz war sicherlich bis Bad Honnef zu hören. Ich bekam sie nicht in den Griff auf den 22 km. Das Profil auf dem Rad hatte es in sich.
Kurz vor dem 2. Wechsel schaltete meine intelligente elektrische Schaltung am Rad auf das kleinste Kettenblatt. Huch...was war passiert?? Akku alle und mein Porsche war gnädig und stellte mir zu guter letzt noch das kleine Blatt zum pedalieren zur Verfügung. Danke :-)
Ein kurzer Verbremser ließ mich dann noch falsch abbiegen, als ich etwas verspätet in die Wechselzone kam. So, jetzt das Rad bei Nr. 3 abstellen und die Schuhe bei 103 holen ;-) Aber Gerry zeigte mir den Weg.
Ab jetzt wusste ich, warum ich unbedingt hier starten wollte. Es war die Laufstrecke. Nix eben, nix Asphalt ! Wiese, Schotter, Wald und hoch und runter hieß es! 6 km Anschlag und die Beine brannten. Nach 1:15 h war es geschafft. Ich war im Ziel und wurde zum Ende des Tagen tatsächlich noch Siegerin des 30. Mörsbachmän mit knapp 4 min Vorsprung.
Danke an die Veranstalter für das tolle Event!
Montag, 4. August 2014
Meistertitel 2. Bundesliga und meine Form steigt
EJOT TEAM BUSCHHÜTTEN - Meistertitel 2. Bundesliga
Am 18. Juni ging es für mich nach Grimma. Mein 2. Ligastart für das Ejot Team Buschhütten in der 2. Bundesliga stand an. Ich war gespannt , denn es wartete kein gewöhnlicher Triathlon auf mich.
Aber erstmal der Reihe nach. Es war an diesen Tagen besonders heiß, über 30 Grad und ich liebe ja bekanntlich dieses Wetter.
Meine ganze Familie ist extra nach Grimma angereist, um sich das Spektakel anzusehen. An diesem Wochenende feierte die Stadt. Sie stand das ganze Wochenende im Zeichen des Triathlonsports.
Am Samstag und Sonntag wurden neben der Bundesliga auch die Deutsche Meisterschaft der Junioren ausgetragen.
Zusätzlich kamen aber auch Hobbytriathleten am Samstag auf Ihr Kosten. Am Samstagabend musste ich zuerst einen Prolog fahren ( 12,75 km Radfahren und 3,75 km Laufen). Am Sonntag wurde dann in einem Jagdstart, mit Abstand der Prologzeiten, ein Sprinttriathlon gestartet.
Da der Prolog am Samstag erst gegen 19 Uhr startete, hatte Gerry noch eine Idee. Gemeinsam meldeten wir beim Staffeltriathlon. Ich übernahm das Schwimmen in der Mulde und testete schon mal die 750m lange Schwimmstrecke. Gerry löste mich ab . Er fuhr auf dem eckigen, mit Kopfsteinpflaster gespicktem Kurs, eine super Zeit und lief zum Abschluss noch die 5 km in 20 min.
Das reichte um Gesamt 2. Staffel zu werden !
Abends dann für mich der Prolog. Ich startete von der Rampe und es lagen 12,75 km vor mir. Alle 20 sek wurde eine Athletin auf die Strecke geschickt. Der Puls bebte in meinem Kopf..3.2.1. LOS!
Ich trat zu und nach 22:05 min erreichte ich die Wechselzone. Der abschließende, knappe 4 km Lauf beendete ich solide und konnte mit der 16. Tagesplatzierung zufrieden sein.
Jetzt wurde noch schnell gegessen und dann ging es ab ins Bett, denn bereits um 10 Uhr startete am Sonntag schon der Sprinttriathlon im Jagd-Start-Verfahren.
Ich ging als 16. ins Rennen und erwischte keinen guten Start, was das Schwimmen anging. Auf dem Rad hatte ich dann eine kleine Gruppe, welche allerdings nicht besonders stark war und so verloren wir immer mehr Anschluss zur Spitzengruppe.
Der Wechsel zum Laufen erfolgte dann sicher und ich hatte endlich mal wieder beim Laufen ein gutes Gefühl. " Glutofen - Grimma " es waren an diesem Tag weit über 30 Grad.
Zum Abschluss wurde die Mannschaft noch mit dem Meistertitel gekrönt und ich durfte dabei sein. Es war einfach toll.
Danach ging es erstmal für eine Woche in die Schweiz. Leider konnte ich dort nur bedingt gut trainieren denn ganz im Gegensatz zu Grimma, regnete es in der Schweiz in strömen :-(
Jetzt ist es nicht mehr lang hin bis zum Ironman Mallorca.
Am 18. Juni ging es für mich nach Grimma. Mein 2. Ligastart für das Ejot Team Buschhütten in der 2. Bundesliga stand an. Ich war gespannt , denn es wartete kein gewöhnlicher Triathlon auf mich.
Aber erstmal der Reihe nach. Es war an diesen Tagen besonders heiß, über 30 Grad und ich liebe ja bekanntlich dieses Wetter.
Meine ganze Familie ist extra nach Grimma angereist, um sich das Spektakel anzusehen. An diesem Wochenende feierte die Stadt. Sie stand das ganze Wochenende im Zeichen des Triathlonsports.
Am Samstag und Sonntag wurden neben der Bundesliga auch die Deutsche Meisterschaft der Junioren ausgetragen.
Zusätzlich kamen aber auch Hobbytriathleten am Samstag auf Ihr Kosten. Am Samstagabend musste ich zuerst einen Prolog fahren ( 12,75 km Radfahren und 3,75 km Laufen). Am Sonntag wurde dann in einem Jagdstart, mit Abstand der Prologzeiten, ein Sprinttriathlon gestartet.
Da der Prolog am Samstag erst gegen 19 Uhr startete, hatte Gerry noch eine Idee. Gemeinsam meldeten wir beim Staffeltriathlon. Ich übernahm das Schwimmen in der Mulde und testete schon mal die 750m lange Schwimmstrecke. Gerry löste mich ab . Er fuhr auf dem eckigen, mit Kopfsteinpflaster gespicktem Kurs, eine super Zeit und lief zum Abschluss noch die 5 km in 20 min.
Das reichte um Gesamt 2. Staffel zu werden !
Abends dann für mich der Prolog. Ich startete von der Rampe und es lagen 12,75 km vor mir. Alle 20 sek wurde eine Athletin auf die Strecke geschickt. Der Puls bebte in meinem Kopf..3.2.1. LOS!
Ich trat zu und nach 22:05 min erreichte ich die Wechselzone. Der abschließende, knappe 4 km Lauf beendete ich solide und konnte mit der 16. Tagesplatzierung zufrieden sein.
Jetzt wurde noch schnell gegessen und dann ging es ab ins Bett, denn bereits um 10 Uhr startete am Sonntag schon der Sprinttriathlon im Jagd-Start-Verfahren.
Ich ging als 16. ins Rennen und erwischte keinen guten Start, was das Schwimmen anging. Auf dem Rad hatte ich dann eine kleine Gruppe, welche allerdings nicht besonders stark war und so verloren wir immer mehr Anschluss zur Spitzengruppe.
Der Wechsel zum Laufen erfolgte dann sicher und ich hatte endlich mal wieder beim Laufen ein gutes Gefühl. " Glutofen - Grimma " es waren an diesem Tag weit über 30 Grad.
Zum Abschluss wurde die Mannschaft noch mit dem Meistertitel gekrönt und ich durfte dabei sein. Es war einfach toll.
Danach ging es erstmal für eine Woche in die Schweiz. Leider konnte ich dort nur bedingt gut trainieren denn ganz im Gegensatz zu Grimma, regnete es in der Schweiz in strömen :-(
Jetzt ist es nicht mehr lang hin bis zum Ironman Mallorca.
Mittwoch, 7. Mai 2014
14 Tage Mallorca bei bestem Wetter !
Mein Training läuft ganz nach Plan. Ich bin nach 14 Tagen intensivem Training auf Mallorca wieder zurückgekehrt. So eine Ruhewoche tut echt gut.
Den Pool direkt vor der Tür und ein Spitzenhotel mit super Verpflegung.
Für einen Start beim Buschhütten - Triathlon am kommenden Sonntag habe ich mich dagegen entschieden. Ich denke, dass ich noch im Formaufbau bin und dieser Wettkampf meine Vorbereitung stören könnte.
Ich werde aber als Helfer vor Ort sein und die Kollegen anfeuern.
Am 25. Mai werde ich dann meinen ersten Wettkampf für diese Saison im Team bei A3K Triathlon in Berlin befreiten. Ich freue mich auf den Formtest.
Freitag, 11. April 2014
News !! Mit BMC und ZOOT als Partner
Es wird mal wieder Zeit eine paar Zeilen zu schreiben. Mein Training läuft, wenn auch schleppend. Ich konnte bereits einige Trainingskilometer auf dem Rad zurücklegen und freue mich auf die bevorstehenden 6 Monate intensivem Training auf den Ironman Mallorca.
Ich werde in den kommenden Monaten immer mal wieder die Strecke auf der Insel (ab) radeln.
Mit Zoot konnte ich auch einen neuen Partner gewinnen und bedanke mich bei Dagmar Saure und Fitti für die Unterstützung. Weiterhin konnte ich mein neues BMC TM01 Anfang April in Empfang nehmen.
Was für ein Rad! Unglaublich! Danke an den Rad-Salon Saarbrücken!
So, jetzt schnell die neuen Laufschuhe schnüren und raus !
Samstag, 15. März 2014
Sarasota - Berlin - Sardinien
Ich bin seit 2 Tagen wieder zurück in Deutschland. Mein eingeschobener Sprint Triathlon in Sarasota beendete ich als 5. Frau. Meine Schwimmzeit von 12:31min für die 750m war völlig ok aber auf dem Rad steckte mir die zweiwöchige Erkältung noch in den Knochen.
Ich hatte wirklich überlegt ,nachdem ich 3 Tage hohes Fieber hatte, überhaupt zu starten. Auf dem Rad und beim Laufen ging dann gar nichts. Zum Glück bin ich danach nicht nochmal krank geworden. Mein Husten ist allerdings immer noch nicht weg. Aus diesem Grund sagte ich auch heute den Baff Naturmarathon ab. Ich wollte Bestzeit laufen aber auch mangels Training wäre das absolut utopisch gewesen.
Das Wetter war auch sehr schlecht.Ich bin diese Kälte nicht mehr gewohnt. Dazu kommen noch Probleme mit der Oberschenkel und Wadenmuskulatur.
So lief ich mit meinem Papa. Die ersten 5 km schnell in meinem Tempo und dann mit meinem Papa. Am Ende waren es 12 km. Ich werde nun langsam wieder aufbauen.
Nächste Woche geht es nach Sardinien und im September werde ich hoffentlich Top-Fit sein !
Samstag, 8. März 2014
Den schönsten Job der Welt - ITU Spint Rennen in Sarasota
Seit dem 18. Februar bin ich nun schon in Florida. es ist traumhaft hier. Die Temperaturen sind allerdings auch noch recht frisch. Ich durfte zuerst den Peruaner Harald Petersen beim Ultraman Florida 3 Tage begleiten. Das war auch hartes Training für mich. am ersten Tag fuhr ich beim 10km Schwimmen mit dem Kayak nebenher, am 3. Tag lief ich fast einen Marathon mit ihm.
Danach stand eine Woche eigenständiges Training bevor es an den harten Brocken ging. Gerry Hoffmann war beim Double Ironman Tampa gemeldet. Ich hatte ihn seit 6 Monaten darauf vorbereitet.
Er finishte nach 23:44 Stunden als 3. gesamt und machte mich damit sehr stolz.
Für mich waren die knapp 24 Stunden am Stück auch sehr hart. Eine Nacht ohne Schlaf bei 100% Leistung. Ich bin in diesen Stunden auch 2,7 km geschwommen, 40 km Rad gefahren und mit allem sich 50 km gelaufen.
Danach gab es für mich die Quittung - 3 Tage Fieber- 3 Tage Erkältung.
Morgen steht nun mein Wettkampf an. Ein ganz kleiner Sprint soll es sein. Völlig unvernünftig, ich weiss.
Ich freue mich trotzdem auf das ITU Rennen in Sarasota Florida.
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