TRIATHLON


Manchmal ist das Training eine echte Quälerei besonders wenn alle lieben Menschen im Umfeld mit einem Mitleiden....TRIATHLON...das ist mein Sport, der mir alles abverlangt und mir sehr viel Freunde aber auch manchmal ein wenig Enttäuschung bereitet.
Aber........der Spaß darf nie verloren gehen und deshalb ist ein Lächeln im Ziel PFLICHT!!!!



Ultraman Champion Florida 2017

Ultraman Champion Florida 2017

Samstag, 15. März 2014

Sarasota - Berlin - Sardinien


Ich bin seit 2 Tagen wieder zurück in Deutschland. Mein eingeschobener Sprint Triathlon in Sarasota beendete ich als 5. Frau. Meine Schwimmzeit von 12:31min für die 750m war völlig ok aber auf dem Rad steckte mir die zweiwöchige Erkältung noch in den Knochen.
Ich hatte wirklich überlegt ,nachdem ich 3 Tage hohes Fieber hatte, überhaupt zu starten. Auf dem Rad und beim Laufen ging dann gar nichts. Zum Glück bin ich danach nicht nochmal krank geworden. Mein Husten ist allerdings immer noch nicht weg. Aus diesem Grund sagte ich auch heute den Baff Naturmarathon ab. Ich wollte Bestzeit laufen aber auch mangels Training wäre das absolut utopisch gewesen.
Das Wetter war auch sehr schlecht.Ich bin diese Kälte nicht mehr gewohnt. Dazu kommen noch Probleme mit der Oberschenkel und Wadenmuskulatur.

So lief ich mit meinem Papa. Die ersten 5 km schnell in meinem Tempo und dann mit meinem Papa. Am Ende waren es 12 km. Ich werde nun langsam wieder aufbauen.
Nächste Woche geht es nach Sardinien und im September werde ich hoffentlich Top-Fit sein !

Samstag, 8. März 2014

Den schönsten Job der Welt - ITU Spint Rennen in Sarasota


Seit dem 18. Februar bin ich nun schon in Florida. es ist traumhaft hier. Die Temperaturen sind allerdings auch noch recht frisch. Ich durfte zuerst den Peruaner Harald Petersen beim Ultraman Florida 3 Tage begleiten. Das war auch hartes Training für mich. am ersten Tag fuhr ich beim 10km Schwimmen mit dem Kayak nebenher, am 3. Tag lief ich fast einen Marathon mit ihm.

Danach stand eine Woche eigenständiges Training bevor es an den harten Brocken ging. Gerry Hoffmann war beim Double Ironman Tampa gemeldet. Ich hatte ihn seit 6 Monaten darauf vorbereitet.
Er finishte nach 23:44 Stunden als 3. gesamt und machte mich damit sehr stolz.


Für mich waren die knapp 24 Stunden am Stück auch sehr hart. Eine Nacht ohne Schlaf bei 100% Leistung. Ich bin in diesen Stunden auch 2,7 km geschwommen, 40 km Rad gefahren und mit allem sich 50 km gelaufen.



Danach gab es für mich die Quittung - 3 Tage Fieber- 3 Tage Erkältung.
Morgen steht nun mein Wettkampf an. Ein ganz kleiner Sprint soll es sein. Völlig unvernünftig, ich weiss.
Ich freue mich trotzdem auf das ITU Rennen in Sarasota Florida.

Sonntag, 16. Februar 2014

Über Fuerteventura nach Florida


Nach 3 Wochen Deutschland ging es am Montag nach Fuerteventura.
Das Wetter hier ist zwar besser wie in Deutschland allerding lange nicht so gut, wie die letzten Jahre.

Ich bin diesmal zum Arbeiten hier. Gerry, der in 3 Wochen beim Double Ironman in Florida startet, wir hier auf Fuerteventura nochmal richtig gequält ;-) und ich mach da mit.
Es ist einfach fantastisch wenn mann Hobby und Beruf verbinden kann. 5 Tage wurde geradelt, geschwommen und gelaufen.


Am Freitag dann der Königsritt - 200km ! Am Montag geht es über Deutschland nach Florida. Das Wetter dort ist mit 27 Grad völlig ausreichend ;-)


Sonntag, 19. Januar 2014

Welcome to Cape Town ( Kapstadt)


Nachdem ich doch tatsächlich 4 Wochen nach dem Ironman Arizona und Cozumel die Füße still halten konnte, flog ich am 8. Januar nach Kapstadt. Zum Einen um Gerry zu Besuchen (der sich derzeit in Stellenbosch auf seinen Double Ironman in Florida vorbereitet), zum Anderen um mit ihm die ein oder andere Trainingseinheit zu absolvieren, die uns beide nicht langsamer werden lässt ;-)


Stellenbosch ist das Mekka des Sports. Hier findet man nicht nur eine grandiose Landschaft und warmes Wetter vor, hier gibt es auch ein Sportcenter mit Station ( 400 m Bahn) und einen 50m Aussenpool + Indoorpool.

Deshalb tummeln sich auch derzeit viele Profis hier in Stellenbosch. Jodie Swallow, James Cunama und Richard Murray, um nur einige zu nennen.

Worauf man aber achten sollte, ist der Linksverkehr. Es ist gar nicht so einfach immer richtig Abzugbiegen. Interessant ist auch das Profil. Es ist nicht wirklich flach aber auch nicht extrem bergig.

Mein Trainingsstart nach meiner Ankunft viel mir sehr schwer. es fühlte sich an, als habe ich alles verlernt aber es kam wieder.
Nach 11 Tagen Training kann ich sagen, da bin ich wieder :-) Ich freue mich auf die bevorstehende Saison und bin wieder angekommen im Trainingsalltag.

Es ist fantastisch wenn man seine Arbeit und sein Hobby verbinden kann, so wie ich, und bin sehr dankbar dafür !
Nächstes Jahr werde ich hier selbst ein Trainingslager veranstalten. Der Flug ist das einzigste kostspielige. Die Gästehäuser und die Verpflegung dagegen sehr preiswert.



Bei Interesse meldet Euch unter info@steffi-steinberg.de
Vielleicht vermitteln Euch meine Bilder einen kleinen Eindruck.










Dienstag, 24. Dezember 2013

Frohes Fest und einen Guten Rutsch ins neue Jahr !


Ich wünsche Euch allen ein schönes, besinnliches Weihnachtsfest. Danke für Eure Unterstützung im Jahr 2013. Das nächste Jahr wird wieder sehr spannend bei mir. Lasst Euch überraschen. Bleibt gesund und setzt Euch Ziele für die kommende Saison. Meine Saisonplanung ist fast abgeschlossen. Ich werde sie Mitte Januar mit Euch teilen.

Eure Steffi Steinberg


Samstag, 7. Dezember 2013

Ein hart erkämpftes Finish beim Ironman Cozumel


Am 28.11.2013 ging es von Phoenix über Dallas nach Cozumel. Der zweite Ironman in 2 Wochen stand an. Für mich sollte es nur ein Finish werden obwohl ich mich die Tage vor dem Rennen sehr gut gefühlt hatte.
Leider fing in Mexiko alles etwas chaotisch an. Hier in Mexiko tickten die Uhren anders als in den USA.
Wir trafen auf Massentourismus und vielen logischen Problemen. Aber eines war perfekt ! Das Wetter ! Es war zwar windig aber mehr als 30 Grad.
Die Überfahrt nach Cozumel war abenteuerlich. Ich bin mit der Personenfähre gefahren, Gerry nahm die Autofähre und war knapp 2 Stunden länger unterwegs gewesen.
Die Ironmanmesse war klein und wurde bereits Freitagabend wieder abgebaut. Lediglich das Merchandise Ironman Zelt stand bis Montag.
Immer wieder hörten wir von Strömungen im Meer und das Testschwimmen fiel bereits zweimal aus.
Am Vorabend des Ironman wurde dann das Schwimmen von 3,8 km auf 3,1 km verkürzt.
Irgendwie waren wir erleichtert!

Mein Start beim Ironman Cozumel wackelte zwei Tage vor dem Rennen noch mal gewaltig. Ganz unspektakulär rutschte ich mit Flip Flops weg und brach mir den Zeh.
Er wurde direkt blau und dick. Ich versuchte dann Samstag zu laufen und es ging. Leider wollte ich unbedingt in meinen Hoka`s rennen allerdings war der Zeh zu geschwollen. Er passte einfach nicht rein. Schade!

Am Rennmorgen war ich sehr müde und das merkte ich nach 30 km auf dem Rad. Der Akku war nur 10 % gefüllt und so genoss ich das Rennen.
Das Schwimmen war toll. Glasklares Wasser und 3.1 km schwamm ich sehr entspannt. Nach der 2. Radrunde hätte ich allerdings am Liebsten aufgehört. Ich war extrem müde und gab Gerry beim Überholvorgang meine Uhr. Er sollte sein Rennen bestmöglichst absolvieren.

Als ich nach 6 Stunden Radfahren :-) auf die Laufstrecke ging, spürte ich zwar kaum meinen Zeh aber ich wetzte auch nicht los. Ich lief locker und entspannt dem Ziel entgegen denn ich wollte diese Medaille unbedingt!!!
Als Gerry mir auf der ersten von 3 Laufrunden entgegen kam, sah er gut aus, war aber alles andere alsmotiviert. Er sagte mir, er fühle sich schlecht. Er sah aber noch sehr frisch aus. Ich dagegen musste mehrfach anhalten um meine Sohlen aus den Schuhen zu nehmen. Sie rollten sich ständig auf und es war eh sehr eng in den Schuhen aufgrund meines Zehs. Matze, der an der Strecke stand und uns sehr unterstützte nahm mir alles ab und motivierte mich. Eine kurze Umarmung mit Gerry und ein kurzer  Handshake, dann ging es weiter.




Nach 35km sah ich Gerry wieder - gehend - ich rief ihm zu ! Jetzt war ich beflügelt und lief schneller. Ich lief 3 km vor dem Ziel auf und jetzt genossen wir den gemeinsamen Zieleinlauf. Es war ein sehr harter Kampf. Kampf gegen die Müdigkeit, gegen den Schweinehund, die Schmerzen und den Kopf ! Aber nach 10:47 Stunden hatte ich es geschafft!


Ich bin nun zu Hause. Mit 2 Medaillen und einer Ironman Bestzeit. Ich hatte also schon eine Bescherung. Ich möchte mich bei meinen Partner bedanken.





Vor allem beim Rad Salon Saarbrücken. Ich habe dort kurzfristig eine BMC Triathlonmaschine für beide Rennen erhalten! Durch Bemer konnte ich perfekt regenerieren und dank Sailfish fiel mir das Schwimmen im Rennen wesentlich leichter. Zu meinen Partnern gehören aber auch Sardinien Bike, Carboo4U, Carboo4U Sportshop Solingen, Team Erdinger alkoholfrei und Biestmilch.




Ich wünsche Euch ein schönes Weihnachtsfest !



Sonntag, 24. November 2013

Arizona - Californien - Cozumel

Ich habe mich ganz gut erholt nach der Belastung vom Ironman Arizona und bin am Donnerstag wieder ins Training eingestiegen.
Am kommenden Donnerstag geht es nach Mexiko, Cozumel. Ich weiß,was Ihr jetzt denkt!!! Ja, ich bin etwas verrückt!

Der Ironman Cozumel steht an und ich werde kurzfristig über meinen Start entscheiden.
Es geht also nicht mehr um Bestzeit. Meine Wette mit Gerry steht und auch wenn ich geschwächt ins Rennen gehe, werde ich alles versuchen, auf dem Rad von ihm nicht überholt zu werden.




Zur Zeit sind wir noch in Californien. Die Temperaturen sind gut zum trainieren und ich liebe dieses Land! Die Menschen sind sehr nett, die Trainingsbedingungen optimal und das Wetter Top !
Gestern konnten wir sogar Delphine oder Haie sehen ! Ganz nah an der Küste. Das hielt uns nicht ab, in den kühlen Pacific zu springen.

Einzigartig war auch eine Trainingsfahrt entlang des HWY 101 von La Jolla Richtung Oceanside.Es ist einfach ein tolles Gefühl auf dem Zeitfahrrad in den Sonnenuntergang zu pedaliere.
Diese Momente vergisst man nie.