TRIATHLON


Manchmal ist das Training eine echte Quälerei besonders wenn alle lieben Menschen im Umfeld mit einem Mitleiden....TRIATHLON...das ist mein Sport, der mir alles abverlangt und mir sehr viel Freunde aber auch manchmal ein wenig Enttäuschung bereitet.
Aber........der Spaß darf nie verloren gehen und deshalb ist ein Lächeln im Ziel PFLICHT!!!!



Ultraman Champion Florida 2017

Ultraman Champion Florida 2017

Dienstag, 23. Juli 2013

Die Tage bis zum Ironman Zürich sind gezählt!


So langsam steigt die Spannung denn es sind nur noch wenige Tage bis zum Ironman Zürich. Letzte Woche war ich wieder in Berlin zum Training, um mir vor dem großen Event noch den letzten Schliff zu holen. Mein letzte lange Radeinheit mit 170 km liegt nun auch hinter mir.

Mit dem SSC Berlin durfte ich einige Schwimm und Laufeinheiten absolvieren. Von Berlin ging es dann weiter nach Hamburg zum Triathlon.


Samstag startete ich dann mit Nils Goerke und Björn Schröder in einer Staffel. Spaß hat es gemacht und wir wurden mit dem 2. Platz belohnt.

Jetzt bin ich schon fast auf dem Weg nach Zürich. Heute konnte ich noch eine schnelle Radeinheit absolvieren und merke, meine Form ist gut! Die Wahl der Laufräder treffe ich dann vor Ort.

Also, am Sonntag, den 28.07.2013, ist es um 6:55 Uhr soweit. Unter www.ironman.com kann man mich live begleiten. Einfach oben auf Live Coverage gehen und Ironman Switzerland anklicken. Jetzt meine Startnummer 61   eingeben !

Danke!!!!


Mittwoch, 26. Juni 2013

erneute Bestätigung der Radform beim Liepnitzseetriathlon!!! Der Knoten ist geplatzt !!!

Quelle: pebe-sport

Nach dem Ironman 70.3 Berlin entspannt ich mich mit meiner Familie bei tollem Wetter erstmal ein paar Tage an der Ostsee. An dem Tag waren die Temperaturen weit über 30 Grad. Leider hatte ich mich aufgrund der Klimaanlage im Auto etwas erkältet. Ich sah schon den Start am vergangenem Sonntag beim Liepnitzsee Triathlon in Gefahr.

Dieser Wettkampf findet ca 30 km nördlich von Berlin statt und ist wunderschön. Schwimmen im See, Radfahren auf welligem Kurs und Laufen ist ein echtes Abenteuer.

Ich startete auf der olympischen Distanz. Der Wettkampf ist auf 100 Athleten pro Strecke limitiert, das macht diesen Wettkampf sehr familiär.

Am Vortag fuhr ich mit Frank noch Vorbelastung in Form von Motortraining. Das sollte es sein. Unser Ziel: Doppelsieg am Sonntag.

Der Renntag begann mit viel Sonne und einem Neoverbot :-( Für mich Katastrophe aber es kam anders, als gedacht.
Um 11 Uhr fiel der Startschuss. Ich verpasste die erste Gruppe, in der Frank mit schwamm und trotzdem stieg ich ohne Neo nach 25 min aus dem Wasser und das als 1. Frau. Ein Träumchen !!!

Jetzt kam meine momentane Paradedisziplin. Nach 5 km hatte ich bereits 5 min Vorsprung auf die 2. Frau und er wuchs und wuchs. Es waren 8 Runden zu fahren. Und... ich habe mich verzählt! Mein Tacho zeigte 37,5 km an und ich dachte: " in die Wechselzone kann ich noch nicht, aber noch eine Runde ist zu lang!!! Bevor ich eine zu wenig fahre, lieber eine zu viel. was mir aber auffiel, die Jungs vor mir waren nicht mehr da . Ich geriet in Panik und drehte um. Mit einem 37`er Schnitt auf der Radstrecke kann ich sehr zufrieden sein :-)

Es war eine gute Entscheidung!! Mit über 15 min Vorsprung ging ich auf die Laufstrecke. Wegen meiner Erkältung lief ich hier entspannt obwohl man  bei diesen Steigungen ein entspanntes Laufen ausschließen konnte. Es ging über Wurzeln, Rampen, losen Sand und querfeldein. Spannend!! Nach 2:07 Stunden war das Ziel erreicht.

Ärgerlich war aber, dass ich den Streckenrekord um 3 Sekunden verpasste. Dann muss ich wohl nochmal wiederkommen. Es war ein schöner Wettkampf.
Frank schaffte es mit einer sehr guten Leistung zwar nicht auf Platz 1 aber dafür aufs Podium. Das war unser Ziel!!!

Nun bin ich wieder zu Hause und leider noch nicht ganz gesund. Weil Berlin so super für mich lief, kam auch prompt die NADA zu mir nach Hause. Es waren zwei sehr nette Dopingkontolleure. Wir hatten einen schönen Abend. Nach 2 Stunden hatte ich auch endlich die Sollmenge von 90 ml gepinkelt. Es waren sehr aufregende 2 Wochen. Jetzt liegt der Fokus auf Zürich !! Hier noch ein paar Bilder.

Mittwoch, 19. Juni 2013

Platz 6 beim Ironman Berlin


Was für ein Wochenende! Der Ironman Berlin 70.3 stand an und aufgrund der Radstrecke waren im Vorfeld einige Diskussionen entstanden. Über 200 Athleten meldeten sich um weil sie keine Lust auf 90 km Rollfeld und Windschattenfahren hatten. Aber es kam ganz anders. Eine gute Organisation sorgte für eine gelungene Veranstaltung. Ich war bereits am Montag angereist und konnte einige spezielle Radeinheiten mit den Berlinern absolvieren.

Am Freitag kam dann meine Freundin Doro nach, die übrigens das Rennen ihres Lebens hatte und ganz souverän ihre Altersklasse gewann!

Mit Ihr machte das Training doppelt Spaß und sie hielt meine Motivation während des Rennens extrem hoch!
Ich ging super nervös an den Start. Das Wetter war perfekt. Die Spree hatte etwas Strömung, so das ich schon von keiner guten Schwimmzeit ausgehen konnte. Doro riet mir, die ersten 100 m hart zu schwimmen und das tat ich. Ich schwamm im Sprint an und konnte mithalten. Schnell hatte sich eine Dreiergruppe mit Maria, Conny Dauben und  mir gefunden.

Die letzten 800m gingen gegen die Strömung und das war verdammt hart! Auf dem Rad kam ich schnell in den Rhythmus.
Mein Radcoach pushte mich enorm an der Strecke. Ich fuhr so hart, wie in keinem Iromanrennen zuvor und es lief. Der Abstand zu den folgenden Pro`s wuchs und nach vorne holte ich immer mehr auf.
Nach fantastischen 2:30 Stunden stieg ich schon etwas entkräftet vom Rad. Jetzt war klar,das Laufen wird anstrengender als sonst. Der Wind auf dem Rad schon stark aber da ich mit Scheibe gefahren bin, flog ich über die Strecke. beim Laufen war es dann sehr anstrengend gegen den Wind zu Laufen. Hier merkte man erstmal, wie stark er ist.

Ich wurde direkt am Anfang von einen weiteren Profiathletin kassiert. Ich wollte mitgehen, traute es mir aber nicht zu,. Schade, denn es wäre möglich gewesen.

Im Nacken saß mir aber immer noch Maria.Sie ist eine sehr starke Läuferin. ich befand mich zu diesem Zeitpunkt auf Platz 7. Nach vorn, dachte ich, wird nichts mehr gehen.
Maria hatte keinen guten Tag erwischt und so konnte ich sie auf Abstand halten. 
Ich lief mit einer AK Athletin 2 Runden zusammen.
Das Tempo war gut und wir motivierten uns gegenseitig. Auf der letzten Runde konnte ich sogar noch die starke Annette Finger überholen und lief auf Platz 6 gesamt Frauen/mit 4:44 Stunden über die Ziellinie.

Ich bin überglücklich und mehr als zufrieden.

Montag, 10. Juni 2013

Ironman Berlin 70.3

Bergintervalle Luc

Eigentlich wollte ich Euch hier von meiner Transalp Tour mit Münz berichten aber was soll ich schreiben. Ich bin nur einen Tag gefahren und das bei Dauerregen. Abends merkte ich dann schon, dass ich krank werden würde. Der Wetterbericht war zu diesem Zeitpunkt das Top Thema unter den Teilnehmern und ich beschloss am nächsten Morgen die Tour abzubrechen.
Eine gute Entscheidung denn die folgenden Tage waren zwar trocken aber sehr kalt.
 
Hier mal das BMC Grandfondo
Ich flog an dem selben Tag noch nach Mallorca. Leider musste ich einen Tag Training wegen Krankheit aussetzten aber dann konnte ich zusammen mit meiner Freundin Doro richtig effektiv trainieren.
hier hat man immer 25m für sich

Am gestrigen Sonntag nahm ich dann zum Abschluß noch beim Bonn (Tri) Duathlon als Staffel-Läufer teil. Zuerst waren 10 km und zum Schluss noch 5km zu laufen. Ich war erstaunt das ich so locker die ersten 10km in 40:59 min absolvieren konnte. Ist sogar Bestzeit bei mir :-)))) Nachdem mein Staffelpartner Ralf die 60 km sehr schnell runterspulte, ging ich auf die letzten 5km. Das tat schon etwas mehr weh.

Mit einem zufriedenem Trainingsblock reise ich nun heute nach Berlin zum Ironman 70.3 und bin guter Dinge. Wetter stimmt auf jeden Fall !!!

In Berlin werde ich zusammen mit Radfahrern noch spezielle Einheiten absolvieren bis es am Sonntag heißt : Ready to Rock Berlin!!!
Die Rad-Salon BMC WG ;-)

Donnerstag, 30. Mai 2013

vom Tauris Triathlon über Mallorca zur Transalp


Nach dem Ironman Mallorca habe ich nochmals einiges im Training umgestellt und konnte beim Tauris Triathlon, einen Woche nach dem Ironman Mallorca 70.3, endlich mal richtig Gas geben.

Schon beim Schwimmen lief es sehr gut für mich. Nach 8:51 min kam ich aus dem Wasser. Auf dem Rad hatte ich dann verdammt gute Beine. Mein BMC Maschine rollte fantastisch. Ich rief wirklich alles ab, was ich eine Woche zuvor versäumt hatte. Meinen Kritikern zum Trotz:-)
Das abschließende Laufen tat dann schon etwas weh aber so ist das halt.

Am Abend fuhr ich dann nach Berlin um dort einige Schlüsseleinheiten zu Absolvieren. Leider war das Wetter nicht so schön. Aufgrund der Kälte zog ich mir dann noch leichte Adduktorenprobleme zu und musste den Start am vergangenem Sonntag beim Löwentriathlon absagen. Gut so, denn das Wetter war an diesem Tag alles andere als schön.

Schönes Wetter hatte ich dann aber noch 4 Tage auf Mallorca. Ich konnte ein paar wichtige Einheiten in der Wärme absolvieren, bevor es morgen auf die Transalp geht.

7 Etappen, über 1000km, mehr als 17000 Höhenmeter und 1 Herausforderung

BMC & Custom Cycling stellen mir für diese Tour ein Rennrad inkl. DI2. Vielen Dank an dieser Stelle.

Ein besonderer Dank geht auch an Thomas & Thomas (Rad Salon BMC Store auf Mallorca). Beide ermöglichten mir immer perfekte Trainingsbedingungen auf der Insel inkl. Rad und Unterkunft.
Erste Etappe Transalp

Mittwoch, 15. Mai 2013

Wenn man zu doof ist einen Porsche zu bedienen! Ironman Mallorca 70.3 war einfach nur Katastrophe


Das erste Rennen der Saison. Beste Vorbereitung mit über 6000 Radkilometern. Ein Rad, welches zur Zeit das Beste ist, was der Markt zu bieten hat. Und ich ???? Ich fahre àla Cappuchino. Ich kann es immer noch nicht fassen. Was war da nur los???? Aber ganz von Anfang an.

Seit Mitte März bin ich nun in Mallorca und Sardinien. Mal als Guide, mal zum selber trainieren. Beste Bedingungen und dann erwischte es mich doch 2 Wochen mit einer üblen Erkältung. Ich habe trotzdem weiter trainiert, obwohl ich es wissen sollte. Meine Leistungskurve ging dann stetig nach unten. Ich fühlte mich leer und ausgebrannt.
Nach einem kurzen Aufenthalt in Deutschland reiste ich dann 2 Wochen vor dem Rennen wieder nach Mallorca.
Ehrgeizig wie ich bin, absolvierte ich alle Trainingseinheiten wie mit meinem Trainer besprochen. Im Laufen hatte ich am wenigsten Selbstvertrauen, da ich durch die letzten Wochen mit Erkältung diese Disziplin vernachlässigen musste.

Ich wollte mir aber die Entscheidung des Starts beim 70.3 noch bis 2 Tage vorher offen lassen. In der Rennwoche fühlte ich mich aber gut, hatte ein super Wassergefühl und meine Beine auf dem Rad warteten auf Explosion. Aber dann kam es doch anders.

Start war 8:02 Uhr. Mir war klar, dass ich mit meiner Schwimmleistung relativ weit hinten rauskommen werde und so war es auch. Aber immerhin 3 Minuten schneller als letztes Jahr. Nach dem Schwimmen war mir ganz schön komisch. Ich stieg auf`s Rad und irgendwie fühlte es sich sehr schwer an.
Bis zum Kloster Luc konnte ich einige einsammeln, wurde aber auch von 2 Mädels überholt. Jetzt kam die Abfahrt- einfach genial! Hier konnte ich wieder aufholen aber was dann passierte, war mir ein Rätsel. Kein Druck auf dem Flachstück. Ich plätscherte einfach so dahin. Meine Trittfrequenz war einschläfernd und meine Beine krampften.
Ich konnte einfach nicht schneller. Immer wieder versuchte ich mich zu motivieren. Es gelang mir nicht. der Schmerz in den Beinen war so groß.

Ich hatte Angst, Angst vorm Laufen. Immer mehr Mädels überholtem mich. Ich hatte so viele Gedanken im Kopf und ich schämte mich. So ein Rad, so eine Vorbereitung. Ich kann das nicht glauben.

Ich hatte viele Plätze verloren und ging aufs Laufen. Die ersten Kilometer sind immer schwer aber dann...irgendwie fühlte ich mich total frisch. Ich hatte keine Uhr dabei. Ich lief einfach. Mir war egal ob ich überziehe, ich lief einfach. Plötzlich kam Svenja von hinten angelaufen. Sie startete letztes Jahr schon und war auch in Las Vegas. Sie ist eine starke Läuferin. Ich war happy.

Svenja kann locker unter 1:30 Stunden auf die 21km laufen. Ich motivierte sie aber sie lief mit mir. Wir beide wollten das Ding jetzt Heim Laufen. Zwei Runden lagen noch vor uns. Brust an Brust schoben wir uns immer weiter nach vorne. Das Tempo war gut für mich. Ich konnte meine Laufform gar nicht fassen.

Leider ließ Svenja zu Beginn der letzten Runde abreißen und ich legte nochmals zu. Ich fühlte mich einfach nur gut. Nachdem ich dann ins Ziel lief war ich zuerst glücklich als ich die Zeit oben am Ziel las. 4:51 Stunden. Boooaaahhhh was für eine Zeit. Später stellte sich heraus, dass es die Zeit eines männl. Athleten war, der später gestartet ist und vor mir ins Ziel lief.

Direkt nach dem Zieleinlauf war mir klar, dass auf dem Rad war einfach nur peinlich! Ich habe wahrscheinlich etwas zu viel trainiert in der Rennwoche aber es hat noch andere Ursachen. Ich muss etwas ändern.
Ich werde in den nächsten Tagen nach Berlin reisen um gezielter mit einer Radgruppe zu trainieren. Ich erhoffe mir davon, dass es beim Ironman Berlin 70.3 dann besser wird.

looking forward !!!!!

Dienstag, 30. April 2013

Trainingspause und der Start beim Ironman Mallorca 70.3 ist in Gefahr

Jetzt hat es mich  doch erwischt. Ich bin seit 7 Tagen erkältet und werde meinen Schnupfen, Husten und Halsschmerzen leider nicht los.

Samstagnacht ging es dann wieder in die Heimat zurück, um am Sonntag beim Canyon Pure Festival die RTF zu fahren. Es waren interessante Leute dabei. So hatte ich bei der 2,5 stündigen Ausfahrt einen  netten Erfahrungsaustausch mit Rudi Seelig (den ich schon auf Mallorca kennengelernt hatte). Triathlet vs. Radfahrer lautete das hochinteressante Thema. Das Wetter war leider nur nicht ganz so schön.


Nach diesem kurzen Zwischenstopp in Deutschland werde ich am 2. Mai wieder auf die Insel fliegen allerdings entscheide ich dann erst, ob ich beim Ironman 70.3 auf Mallorca an den Start gehen werde.


Gerne hätte ich vorher auch noch einen Testwettkampf gemacht. Meine Laufform ist aufgrund der Trainingspause nicht optimal. Ich bin auch ganz schön traurig, denn ich war das ganze Jahr nicht krank und ausgerechnet jetzt zum ersten großen Wettkampf hat es mich erwischt.

Ich werde Euch auf den Laufenden halten.