Mittwoch, 14. August 2013
Es ist ein kleines Wunder passiert...dazu schreibe ich morgen mehr....
Sorry, für die Watezeit auf meinen Blog nach dem Ironman Zürich. Es ist so viel passiert, dass ich jetzt erst dazu komme, einen Blog zu schreiben.
Das Ironman Zürich Wochenende war für mich trotz des DNF eine tolle Geschichte.
Ich bin rechtzeitig gut vorbereitet mit Gerry an den Zürichsee gereist und konnte Live miterleben, wie diese kleine Ironmanstadt so langsam aufgebaut wurde. Und ich mittendrin!
Ich habe so viele interessante, nette Menschen kennengelernt.
Am Anreisetag war das Wetter warm und der Himmel bedeckt. ich hatte mir bis dahin nie Gedanken über ein Neoprenverbot gemacht, da der See normalerweise immer sehr kalt ist.
Es sollte anders kommen. Bereits am Dienstag sagte man mir, es könnte sein, dass ein Verbot ausgesprochen wird.
Mir war direkt schlecht. Durch meinen Bandscheibenvorfall von 2003 ist das Schwimmen ohne Neopren über längere Strecken immer eine Qual. Hinzu kommen Unbeweglichkeit und fehlendes Talent.
Ich habe irgendwann mal für mich entschieden, das ich eine Ironmandistanz nie ohne Neopren schwimmen werde. Und jetzt stand ich vor der Entscheidung. Es war allerdings noch Zeit, und so wartete ich die kommenden Tage erst einmal ab.
Es wurde immer heißer. Für den Renntag waren über 36 Grad gemeldet. Die Ozonwerte waren seit über 40 Tagen in Zürich überschritten und ich freute mich. Denn eines kann ich, bei Hitze einen Wettkampf machen !
In meinem Kopf ging es für Tage hin und her. Ich bekam zum Glück viel Ablenkung durch Gerry und die Ironman Crew um Michi. Ich hatte richtig Spaß beim Banner aufhängen :-)
Als nun Samstag fest stand, es geht ohne Neo auf die 3,8 km war ich nicht mehr ganz so geschockt. Ich entschied mich gegen mein Gefühl und startete am Sonntagmorgen.
Die erste Runde beim Schwimmen war ok- 2 km in 35 min. Auf der 2. Runde hatte ich so starke Schmerzen im Rücken, dass nur noch paddeln angesagt war.
Es ist sehr schwierig das im Kopf zu verarbeiten. Ich hatte die Tage zuvor einige Gespräche mit Martin Melcher, sie ist Mental- Coach und gab mir einiges mit an Motivation und Strategie.
Aber Schmerzen, sind halt Schmerzen ! Wenn man beim Ironman leidet, durch die Länge der Strecke oder ähnliches. Das weiß man ja. Es sind andere Schmerzen!
Das hier war wirklich ernst zu nehmen.
Ich stieg also nach gefühlten 3 Stunden im Wasser endlich auf`s Rad. Aber im nachhinein kann ich sagen, es fühlte sich da schon alles sehr anders an, als im Training. Bis KM 30 hatte ich noch gut Druck aber am Berg spürte ich immer mehr meinen Rücken.
Bei KM 84 waren dann meine Oberschenkel leicht taub und ich hielt an. Ich kam nicht wirklich vom Rad runter. Ich hätte heulen können !War es doch mein Wetter und ich wollte so gerne noch laufen.
Gerry stand mir direkt zur Seite, tröstete mich im ersten Moment.
Wenig später standen die Sanitäter bereit und transportierten mich ab...
Um es kurz zu machen. Ich hatte neben einen verdrehten Wirbel, eine Nerveinklemmung, die Sensibilitätsstörungen in den Extremitäten auslöste. Zudem kam noch ein blockiertes Schlüsselbein und vieles mehr ! Alles durchs Schwimmen?? Vermutlich ja - eigentlich sollte ich doch nur Kraulen ;-)
Stand heute.... es geht mir gut und es ist ein kleines Wunder passiert...dazu schreibe ich morgen mehr....
Dienstag, 23. Juli 2013
Die Tage bis zum Ironman Zürich sind gezählt!
So langsam steigt die Spannung denn es sind nur noch wenige Tage bis zum Ironman Zürich. Letzte Woche war ich wieder in Berlin zum Training, um mir vor dem großen Event noch den letzten Schliff zu holen. Mein letzte lange Radeinheit mit 170 km liegt nun auch hinter mir.
Mit dem SSC Berlin durfte ich einige Schwimm und Laufeinheiten absolvieren. Von Berlin ging es dann weiter nach Hamburg zum Triathlon.
Jetzt bin ich schon fast auf dem Weg nach Zürich. Heute konnte ich noch eine schnelle Radeinheit absolvieren und merke, meine Form ist gut! Die Wahl der Laufräder treffe ich dann vor Ort.
Also, am Sonntag, den 28.07.2013, ist es um 6:55 Uhr soweit. Unter www.ironman.com kann man mich live begleiten. Einfach oben auf Live Coverage gehen und Ironman Switzerland anklicken. Jetzt meine Startnummer 61 eingeben !
Danke!!!!
Mittwoch, 26. Juni 2013
erneute Bestätigung der Radform beim Liepnitzseetriathlon!!! Der Knoten ist geplatzt !!!
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| Quelle: pebe-sport |
Nach dem Ironman 70.3 Berlin entspannt ich mich mit meiner Familie bei tollem Wetter erstmal ein paar Tage an der Ostsee. An dem Tag waren die Temperaturen weit über 30 Grad. Leider hatte ich mich aufgrund der Klimaanlage im Auto etwas erkältet. Ich sah schon den Start am vergangenem Sonntag beim Liepnitzsee Triathlon in Gefahr.
Dieser Wettkampf findet ca 30 km nördlich von Berlin statt und ist wunderschön. Schwimmen im See, Radfahren auf welligem Kurs und Laufen ist ein echtes Abenteuer.
Ich startete auf der olympischen Distanz. Der Wettkampf ist auf 100 Athleten pro Strecke limitiert, das macht diesen Wettkampf sehr familiär.
Am Vortag fuhr ich mit Frank noch Vorbelastung in Form von Motortraining. Das sollte es sein. Unser Ziel: Doppelsieg am Sonntag.
Der Renntag begann mit viel Sonne und einem Neoverbot :-( Für mich Katastrophe aber es kam anders, als gedacht.
Um 11 Uhr fiel der Startschuss. Ich verpasste die erste Gruppe, in der Frank mit schwamm und trotzdem stieg ich ohne Neo nach 25 min aus dem Wasser und das als 1. Frau. Ein Träumchen !!!
Jetzt kam meine momentane Paradedisziplin. Nach 5 km hatte ich bereits 5 min Vorsprung auf die 2. Frau und er wuchs und wuchs. Es waren 8 Runden zu fahren. Und... ich habe mich verzählt! Mein Tacho zeigte 37,5 km an und ich dachte: " in die Wechselzone kann ich noch nicht, aber noch eine Runde ist zu lang!!! Bevor ich eine zu wenig fahre, lieber eine zu viel. was mir aber auffiel, die Jungs vor mir waren nicht mehr da . Ich geriet in Panik und drehte um. Mit einem 37`er Schnitt auf der Radstrecke kann ich sehr zufrieden sein :-)
Es war eine gute Entscheidung!! Mit über 15 min Vorsprung ging ich auf die Laufstrecke. Wegen meiner Erkältung lief ich hier entspannt obwohl man bei diesen Steigungen ein entspanntes Laufen ausschließen konnte. Es ging über Wurzeln, Rampen, losen Sand und querfeldein. Spannend!! Nach 2:07 Stunden war das Ziel erreicht.
Ärgerlich war aber, dass ich den Streckenrekord um 3 Sekunden verpasste. Dann muss ich wohl nochmal wiederkommen. Es war ein schöner Wettkampf.
Frank schaffte es mit einer sehr guten Leistung zwar nicht auf Platz 1 aber dafür aufs Podium. Das war unser Ziel!!!
Nun bin ich wieder zu Hause und leider noch nicht ganz gesund. Weil Berlin so super für mich lief, kam auch prompt die NADA zu mir nach Hause. Es waren zwei sehr nette Dopingkontolleure. Wir hatten einen schönen Abend. Nach 2 Stunden hatte ich auch endlich die Sollmenge von 90 ml gepinkelt. Es waren sehr aufregende 2 Wochen. Jetzt liegt der Fokus auf Zürich !! Hier noch ein paar Bilder.
Mittwoch, 19. Juni 2013
Platz 6 beim Ironman Berlin
Am Freitag kam dann meine Freundin Doro nach, die übrigens das Rennen ihres Lebens hatte und ganz souverän ihre Altersklasse gewann!
Mit Ihr machte das Training doppelt Spaß und sie hielt meine Motivation während des Rennens extrem hoch!
Ich ging super nervös an den Start. Das Wetter war perfekt. Die Spree hatte etwas Strömung, so das ich schon von keiner guten Schwimmzeit ausgehen konnte. Doro riet mir, die ersten 100 m hart zu schwimmen und das tat ich. Ich schwamm im Sprint an und konnte mithalten. Schnell hatte sich eine Dreiergruppe mit Maria, Conny Dauben und mir gefunden.
Die letzten 800m gingen gegen die Strömung und das war verdammt hart! Auf dem Rad kam ich schnell in den Rhythmus.
Mein Radcoach pushte mich enorm an der Strecke. Ich fuhr so hart, wie in keinem Iromanrennen zuvor und es lief. Der Abstand zu den folgenden Pro`s wuchs und nach vorne holte ich immer mehr auf.
Nach fantastischen 2:30 Stunden stieg ich schon etwas entkräftet vom Rad. Jetzt war klar,das Laufen wird anstrengender als sonst. Der Wind auf dem Rad schon stark aber da ich mit Scheibe gefahren bin, flog ich über die Strecke. beim Laufen war es dann sehr anstrengend gegen den Wind zu Laufen. Hier merkte man erstmal, wie stark er ist.
Ich wurde direkt am Anfang von einen weiteren Profiathletin kassiert. Ich wollte mitgehen, traute es mir aber nicht zu,. Schade, denn es wäre möglich gewesen.
Im Nacken saß mir aber immer noch Maria.Sie ist eine sehr starke Läuferin. ich befand mich zu diesem Zeitpunkt auf Platz 7. Nach vorn, dachte ich, wird nichts mehr gehen.
Maria hatte keinen guten Tag erwischt und so konnte ich sie auf Abstand halten.
Ich lief mit einer AK Athletin 2 Runden zusammen.
Das Tempo war gut und wir motivierten uns gegenseitig. Auf der letzten Runde konnte ich sogar noch die starke Annette Finger überholen und lief auf Platz 6 gesamt Frauen/mit 4:44 Stunden über die Ziellinie.
Ich bin überglücklich und mehr als zufrieden.
Montag, 10. Juni 2013
Ironman Berlin 70.3
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| Bergintervalle Luc |
Eine gute Entscheidung denn die folgenden Tage waren zwar trocken aber sehr kalt.
Ich flog an dem selben Tag noch nach Mallorca. Leider musste ich einen Tag Training wegen Krankheit aussetzten aber dann konnte ich zusammen mit meiner Freundin Doro richtig effektiv trainieren.
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| hier hat man immer 25m für sich |
Am gestrigen Sonntag nahm ich dann zum Abschluß noch beim Bonn (Tri) Duathlon als Staffel-Läufer teil. Zuerst waren 10 km und zum Schluss noch 5km zu laufen. Ich war erstaunt das ich so locker die ersten 10km in 40:59 min absolvieren konnte. Ist sogar Bestzeit bei mir :-)))) Nachdem mein Staffelpartner Ralf die 60 km sehr schnell runterspulte, ging ich auf die letzten 5km. Das tat schon etwas mehr weh.
Mit einem zufriedenem Trainingsblock reise ich nun heute nach Berlin zum Ironman 70.3 und bin guter Dinge. Wetter stimmt auf jeden Fall !!!
Donnerstag, 30. Mai 2013
vom Tauris Triathlon über Mallorca zur Transalp
Nach dem Ironman Mallorca habe ich nochmals einiges im Training umgestellt und konnte beim Tauris Triathlon, einen Woche nach dem Ironman Mallorca 70.3, endlich mal richtig Gas geben.
Schon beim Schwimmen lief es sehr gut für mich. Nach 8:51 min kam ich aus dem Wasser. Auf dem Rad hatte ich dann verdammt gute Beine. Mein BMC Maschine rollte fantastisch. Ich rief wirklich alles ab, was ich eine Woche zuvor versäumt hatte. Meinen Kritikern zum Trotz:-)
Das abschließende Laufen tat dann schon etwas weh aber so ist das halt.
Am Abend fuhr ich dann nach Berlin um dort einige Schlüsseleinheiten zu Absolvieren. Leider war das Wetter nicht so schön. Aufgrund der Kälte zog ich mir dann noch leichte Adduktorenprobleme zu und musste den Start am vergangenem Sonntag beim Löwentriathlon absagen. Gut so, denn das Wetter war an diesem Tag alles andere als schön.
Schönes Wetter hatte ich dann aber noch 4 Tage auf Mallorca. Ich konnte ein paar wichtige Einheiten in der Wärme absolvieren, bevor es morgen auf die Transalp geht.
7 Etappen, über 1000km, mehr als 17000 Höhenmeter und 1 Herausforderung
BMC & Custom Cycling stellen mir für diese Tour ein Rennrad inkl. DI2. Vielen Dank an dieser Stelle.
Ein besonderer Dank geht auch an Thomas & Thomas (Rad Salon BMC Store auf Mallorca). Beide ermöglichten mir immer perfekte Trainingsbedingungen auf der Insel inkl. Rad und Unterkunft.
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| Erste Etappe Transalp |
Mittwoch, 15. Mai 2013
Wenn man zu doof ist einen Porsche zu bedienen! Ironman Mallorca 70.3 war einfach nur Katastrophe
Das erste Rennen der Saison. Beste Vorbereitung mit über 6000 Radkilometern. Ein Rad, welches zur Zeit das Beste ist, was der Markt zu bieten hat. Und ich ???? Ich fahre àla Cappuchino. Ich kann es immer noch nicht fassen. Was war da nur los???? Aber ganz von Anfang an.
Seit Mitte März bin ich nun in Mallorca und Sardinien. Mal als Guide, mal zum selber trainieren. Beste Bedingungen und dann erwischte es mich doch 2 Wochen mit einer üblen Erkältung. Ich habe trotzdem weiter trainiert, obwohl ich es wissen sollte. Meine Leistungskurve ging dann stetig nach unten. Ich fühlte mich leer und ausgebrannt.
Nach einem kurzen Aufenthalt in Deutschland reiste ich dann 2 Wochen vor dem Rennen wieder nach Mallorca.
Ehrgeizig wie ich bin, absolvierte ich alle Trainingseinheiten wie mit meinem Trainer besprochen. Im Laufen hatte ich am wenigsten Selbstvertrauen, da ich durch die letzten Wochen mit Erkältung diese Disziplin vernachlässigen musste.
Ich wollte mir aber die Entscheidung des Starts beim 70.3 noch bis 2 Tage vorher offen lassen. In der Rennwoche fühlte ich mich aber gut, hatte ein super Wassergefühl und meine Beine auf dem Rad warteten auf Explosion. Aber dann kam es doch anders.
Start war 8:02 Uhr. Mir war klar, dass ich mit meiner Schwimmleistung relativ weit hinten rauskommen werde und so war es auch. Aber immerhin 3 Minuten schneller als letztes Jahr. Nach dem Schwimmen war mir ganz schön komisch. Ich stieg auf`s Rad und irgendwie fühlte es sich sehr schwer an.
Bis zum Kloster Luc konnte ich einige einsammeln, wurde aber auch von 2 Mädels überholt. Jetzt kam die Abfahrt- einfach genial! Hier konnte ich wieder aufholen aber was dann passierte, war mir ein Rätsel. Kein Druck auf dem Flachstück. Ich plätscherte einfach so dahin. Meine Trittfrequenz war einschläfernd und meine Beine krampften.
Ich konnte einfach nicht schneller. Immer wieder versuchte ich mich zu motivieren. Es gelang mir nicht. der Schmerz in den Beinen war so groß.
Ich hatte Angst, Angst vorm Laufen. Immer mehr Mädels überholtem mich. Ich hatte so viele Gedanken im Kopf und ich schämte mich. So ein Rad, so eine Vorbereitung. Ich kann das nicht glauben.
Ich hatte viele Plätze verloren und ging aufs Laufen. Die ersten Kilometer sind immer schwer aber dann...irgendwie fühlte ich mich total frisch. Ich hatte keine Uhr dabei. Ich lief einfach. Mir war egal ob ich überziehe, ich lief einfach. Plötzlich kam Svenja von hinten angelaufen. Sie startete letztes Jahr schon und war auch in Las Vegas. Sie ist eine starke Läuferin. Ich war happy.
Svenja kann locker unter 1:30 Stunden auf die 21km laufen. Ich motivierte sie aber sie lief mit mir. Wir beide wollten das Ding jetzt Heim Laufen. Zwei Runden lagen noch vor uns. Brust an Brust schoben wir uns immer weiter nach vorne. Das Tempo war gut für mich. Ich konnte meine Laufform gar nicht fassen.
Leider ließ Svenja zu Beginn der letzten Runde abreißen und ich legte nochmals zu. Ich fühlte mich einfach nur gut. Nachdem ich dann ins Ziel lief war ich zuerst glücklich als ich die Zeit oben am Ziel las. 4:51 Stunden. Boooaaahhhh was für eine Zeit. Später stellte sich heraus, dass es die Zeit eines männl. Athleten war, der später gestartet ist und vor mir ins Ziel lief.
Direkt nach dem Zieleinlauf war mir klar, dass auf dem Rad war einfach nur peinlich! Ich habe wahrscheinlich etwas zu viel trainiert in der Rennwoche aber es hat noch andere Ursachen. Ich muss etwas ändern.
Ich werde in den nächsten Tagen nach Berlin reisen um gezielter mit einer Radgruppe zu trainieren. Ich erhoffe mir davon, dass es beim Ironman Berlin 70.3 dann besser wird.
looking forward !!!!!
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