TRIATHLON


Manchmal ist das Training eine echte Quälerei besonders wenn alle lieben Menschen im Umfeld mit einem Mitleiden....TRIATHLON...das ist mein Sport, der mir alles abverlangt und mir sehr viel Freunde aber auch manchmal ein wenig Enttäuschung bereitet.
Aber........der Spaß darf nie verloren gehen und deshalb ist ein Lächeln im Ziel PFLICHT!!!!



Ultraman Champion Florida 2017

Ultraman Champion Florida 2017

Freitag, 9. November 2012

Off Season - Bewegungsdrang - ich kann es einfach nicht lassen

Nach dem Dresden Marathon ging es mir sehr gut und ich konnte nach sieben Tagen noch den schweren Drachenlauf absolvieren. Ich bin mit Annette, einer Teamkollegin, gelaufen und es war richtig schön (schwer). Wir ließen es locker angehen aber bei 26 km und  rund 1000 Höhenmeter ist es irgendwie doch anstrengend.

Die darauffolgende Woche waren meine Oberschenkel ganz schön platt. Erholung war angesagt, aber irgendwie kann ich die Füße nicht ganz still halten. Ich habe mal wieder mein Mountainbike heraus gekramt und einige schöne Touren gefahren.

31.05.-08.06.2013

Jetzt merke ich, es wird langsam wieder Zeit das Training aufzunehmen. Im Mai möchte ich die Transalp fahren( 1200 KM mit 17.000 Höhenmeter). Bis dahin benötige ich einige Radkilometer!

Auch beim Schwimmen muss ich dringend zulegen. So komme ich um 3-4 Mal/Woche schwimmen nicht herum. Meine Sponsoren halten mir auch kommendes Jahr die Stange. Vielen Dank dafür. Meine Planung werde ich Ende des Jahres bekannt geben.

Vielleicht sieht man sich auf der Sailfish-Night am 24.11.2012 in Frankfurt.


Dienstag, 30. Oktober 2012

POWER mit BEMER



Ob bei Amateuren oder Profis – BEMER überzeugt auch im Sport mit Höchstleistung. Die Physikalische Gefäßtherapie BEMER® sorgt durch Unterstützung des Stoffwechsels für eine Leistungszunahme, unterstützt ein energiesparendes Auf- und Abwärmen, reduziert damit auch das Risiko von Sportverletzungen, stärkt die Reaktionsfähigkeit, ermöglicht eine schnellere Regeneration und somit mehr Trainingseinheiten. Nicht ohne Grund vertraut neben vielen Breiten- und Weltspitzensportlern auch das Swiss-Olympic-Team seit vielen Jahren auf die BEMER-Technologie.


Seit ca. 6 Monaten nutze ich nun das System, welches mir von Martin Halb und Claudia Schmitt zur Verfügung gestellt wurde! Ich nutze es vor allem nachts über die Schlafmatte. Hier die Vorteile:


  • Verminderung der Infektanfälligkeit
  • Gesteigerte Stimulierung regenerativer Vorgänge
  • Vermehrte Entsäuerung des Körpers
Mit BEMERkann ich nicht nur meine geistige, sondern auch meine körperliche Leistungskraft steigern. Und zwar legal. BEMER fördert die Durchblutung in den kleinsten Blutgefäßen, verbessert den Zellstoffwechsel und beschleunigt die Regenerationsphasen nach meinem Training.

Einfach mal probieren....

Mittwoch, 24. Oktober 2012

Dresden Marathon mit Bestzeit beendet


Tequila macht schnelle Beine! Aber später mehr dazu...
Ein ereignisreiches Wochenende und der Saisonabschluß liegt hinter mir. Als ich vergangenen Donnerstag in Dresden ankam, war die Freude auf diesen Wettkampf schön spürbar. Die Stadt war voll mit Sportlern, Touristen und dazu noch strahlender Sonnenschein.

Und..... Sport verbindet Menschen. Das konnte ich an diesem Wochenende einmal mehr erfahren. Ich wurde, wie bereits im letzten Blog, sehr herzlich bei Katrin und Thomas aufgenommen. Beide taten alles, damit ich am Renntag fit bin und deshalb waren sie umso erschrockener, als ich am Freitagabend ein Weizenbier mit Alkohol bestellte. Naja, eigentlich ein Alkoholfreies Erdinger mit Bananensaft ( ich traue es mir hier gar nicht zu schreiben ;). Irgendwie war das aber zu kompliziert deshalb nahm ich es aus dem Fass mit Alkohol.

Es lag noch ein Tag dazwischen und "Mocki" trinkt auch ein Radler ,einen Abend vorher (ob das stimmt???keine Ahnung).

Als aber nach dem Essen die Bedienung einen Becher mit Würfeln brachte, ich einen Pasch würfelte und ein Glas Tequila gewann, hatten sie jeglichen Respekt vor mir verloren ;)

Der Abend war sehr schön. Meine Eltern reisten Samstagmittag an und ich legte bis dahin die Beine hoch. Meine Sehne unter dem Fuß gab einfach keine Ruhe. Katrin ist Physiotherapeutin und holte am Abend noch nach Maximum an Schmerzfreiheit raus. Thomas beriet mich in Sachen Schuhe. Ich sah ein, dass die Wahl nicht auf die Rennschlappen fallen sollte.

Am Sonntag dann um 10 Uhr Start von allen Distanzen (10km, HM,und M). Ich stand im Startblock A, kam ganz gut weg aber musste mich immer wieder bremsen, nicht zu schnell zu laufen.

Die Planung der Renneinteilung war im Vorfeld sehr schwierig für mich. ich bin ewig keinen Marathon gelaufen und hatte viele schnelle Sachen dieses Jahr gemacht.

Meine 4 Wochen- Vorbereitung auf diesen Marathon musste reichen. Ich lief also die ersten 15 km im 4:25- 4:30`er Schnitt. Das klappte super. Die nächsten 10 km dann etwas schneller und die abschließenden 17 km dann wieder 4:29-4:31 min/km. Der Wind machte mir sehr viel zu schaffen. Ab km 20 kam Thomas mit dem Rad dazu, er fuhr nicht neben mir aber ich sah ihn immer wieder und er legte mir meine Verpflegung an den offiziellen Tischen ab. So bekam ich mein Carboo4U Gel :)


Bei km 28 lag ich noch auf Platz 11 gesamt und ich war etwas überrascht. Ich fühlte mich wirklich gut und mehr als die Hälfte hatte ich schon hinter mir. Mein Fuß machte mir weniger Sorgen als meine Hüftgelenke. Der Asphalt, die Kurven, das Kopfsteinpflaster verlangten mir alles ab. Jetzt war ich schon bei km 37. Ich war verblüfft- es ist nicht mehr weit und gequält habe ich mich schon mal mehr. Es ist ein anderer Schmerz als bei einer Langdistanz, ich  habe diesmal auf ihn gewartet, ich war bereit zu Leiden. Nicht wie in Las Vegas. Genau deshalb lief es auch so gut. Nach 42,195 km dann das Ziel. 3:13`52 Std. 9. Frau gesamt und etwas schweren Beinen;) ins Ziel.

Meine Eltern haben mich toll unterstützt aber auch Freunde , Partner und Bekannte hatten immer ein liebes Wort für mich.

Jetzt erstmal Pause und alles wirken lassen...

Samstag, 20. Oktober 2012

Perfekte Bedingungen beim Dresden Marathon


Jetzt liegen nur noch 42,195 km vor mir. Meine Vorbereitung war optimal, nur leider hat das meine Plantarsehne (unterm Fuß) nicht ganz verkraftet. Seit 3 Wochen will dieser blöde Schmerz nicht weichen. In der Ironmanvorbereitung laufe ich nicht mehr wie 30-40km/Woche. In der Marathonvorbereitung wollte ich mich wie ein echter "Läufer vorbereiten". Es ist schon sehr belastend für den Körper wenn man zwischen 70-125 km/Woche läuft. Das tat ich dann auch! Das Resultat habe ich jetzt :-(. Aber das ist nicht schlimm.
Da ich keine Zeitvorstellung habe und auch nicht unbedingt Bestzeit laufen muß, ist es egal, beweist aber wieder, weniger ist oft mehr! Es müssen nicht hunderte von Kilometern gelaufen werden um schnell zu sein!
Ich habe es mal ausprobiert und werde  meine Meinung also nicht ändern!


Die Bedingungen sind bestens. 20 Grad, Sonne und gute Stimmung! Dank der Familie Gottwald habe ich hier eine sehr komfortable Unterkunft und beste Betreuung. Neben exzellenter Verpflegung hatte ich gestern Abend noch Physiotherapie. Also das Umfeld stimmt! Der Rest wird mit dem Kopf gemacht :-)


Meine Eltern sind an der Strecke und auch Carboo4U sorgt für den Energieschub in Form von Gels, Iso und Co. Es ist also angerichtet.

Man bin ich aufgeregt ;-) Ein Ironman ist ein Klacks dagegen!

Meine Startnummer ist die 40133





Freitag, 12. Oktober 2012

Neue Wege mit Sailfish als Partner


So kurz vor meinem Saisonende konnte ich mit Sailfish noch einen Partner für 2013 dazugewinnen. Ich bin sehr stolz und freue mich über das Sponsoring.
Der G-Range ( Top Modell Wetsuite) soll mich zu neuen persönlichen Bestzeiten in meiner "Lieblingsdisziplin" führen.

Vielen Dank an Jan Sibbersen, Cora und Ralf für das Vertrauen!

Jetzt sind es noch 8 Tage bis zu meinem Marathon. Ich bin richtig aufgeregt. Bin ich doch schon lange keinen Marathon (SOLO) gelaufen.
Mir ist aufgefallen, dass ich mir mehr Erholung gönne , wie vor einem Ironman.


Die Phase der langen Läufe ist beendet und zur Zeit heißt es "Tempo machen". Am Donnerstag geht es nach Dresden zu lieben Freunden. Das wird ein Spaß. ich freue mich drauf und werde Euch hier berichten.

Danke nochmal für die mittlerweile 40.000 Klicks. Das zeigt mir, dass Euch die Seite mit den Blogs gefällt.

Freitag, 5. Oktober 2012

Das letzte Highlight für 2012

Quelle: Petko Baier

Quelle: Tri Power Rhein Sieg

Mein letztes Rennen wird dieses Jahr der Dresden Marathon sein. Ich habe in den vergangenen Tagen mein Training intensiviert und bin viele Kilometer gelaufen. Beim Firmenlauf in Betztdorf konnte ich mich auf die 5,1 km schon prüfen aber auch der Staffelmarathon letzten Mittwoch in Waldbreitbach, gab mir Tempohärte auf den 2,5km und 3x 2km. Mit dem Frauenteam des Tripower Rhein Sieg Vereins landeten wir sogar auf Platz 2 . In diesen Tagen dreht sich alles um Hawaii und ich schiele mit einem tränenden Auge auf die Insel. Es war einfach nicht ganz meine Saison, die für mich mit dem 21.Oktober in Dresden ein Ende findet. Im kommenden Jahr werde ich einen Gang zurück schalten. Die Trainingslager sind trotzdem geplant. Im Februar geht es nach Fuerteventura ins Olaf Sabatschus Trainingscamp und im April nach Mallorca.

Samstag, 22. September 2012

Mein Bericht zum Saisonabschluss- Ironman WM 70.3 Las Vegas 2012


So, nun bin ich wieder zurück aus dem warmen Südwesten der USA und habe 2 Wochen nicht wirklich trainiert sondern mich erholt. Der Ironman 70.3 in Las Vegas hat mir zwar nicht viel zugesetz,t aber ich habe endlich eine Erklärung für meinen komischen Tag gefunden.

Ich war zu keiner Zeit im Wettkampf bereit zu Leiden!

Es fing schon mit dem Schwimmen an. Ich war wieder sehr müde vor dem Start, musste permanent gähnen und hatte einfach keine Lust.
Die Wochen und Tage zuvor hätte ich Bäume ausreißen können. Ich hatte mein Training runtergefahren, vielleicht auch zu zu viel!?

Meine Altersklasse stellte bei der WM mit 135 Athletinnen die stärkste Gruppe. Auch die Räder, die man in der Wechselzone sah, findet man bei keinem anderen Ironman (ausser auf Hawaii vielleicht). Alle sind Top Fit und heiß auf die WM.
Meine Radwahl war leider im Nachhinein nicht so gut gewählt aber ich konnte nicht ahnen, was mich da auf dem Bike erwartet.

Ein ständiges Hoch und Runter, große Wellen, schmierige Berge, nichts steiles, nichts technisch Anspruchsvolles und 45 Grad mit etwas Wind. Morgens in der Wechselzone hatte ich zum ersten Mal schon Stress. Aufgrund der Temperaturen ließen wir alle die Luft aus den Reifen. Als ich Morgens dann aufpumpen wollte, ging die Pumpe nicht mehr vom Ventil ab. Ich musste aber innerhalb der nächsten 10 min die Wechselzone verlassen haben. So lief ich mit meinem Rad auf dem Rücken zum Mechanikerstand. Nach einer Brutal- Aktion ließ die Pumpe endlich mein Hinterrad los.

Oh Schreck!

Die Wassertemperatur lag bei ca 30 Grad und es stank wie eine Güllegrube. Der See, ( nicht zum Schwimmen freigegeben) liegt etwas außerhalb von Las Vegas.
Ich startete in der 4. Welle und ich konnte Barrierefrei und ohne große Prügelei die 1,9km schwimmen.
Aber schon am Anfang spürte ich keine Muskelspannung. ich schwamm einfach, locker, lustlos und mit zunehmenden Rückenschmerzen.

Nach unfassbaren 38min stieg ich aus dem Wasser. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich mich mental schon aufgegeben. Der Weg zum Rad zog sich und nach 4 min konnte ich endlich aufsteigen und es ging gleich hoch.

Es dauerte keine 3 km da musste ich zum ersten Mal stoppen. Die Luft war aus dem Hinterrad raus und ich wartete auf eine Pumpe. Es waren sofort Helfer vor Ort und organisierten eine Pumpe.
Der Schlauchreifen war ja einen Tag zuvor erst aufgezogen worden.

Nach einigen Minuten ging es dann weiter. Die Sonne brannte bereits auf Asphalt und Haut. Ich merkte, ich bin müde, keinen Druck auf der Pedale und wieder permanentes Gähnen.
Die ersten 20km waren OK. ich versorgte mich gut und trank viel. Es wurde aber nicht besser. Ich war einfach nur müde. Jetzt kamen die Erinnerungen an Regensburg hoch. ich werde dieses Rennen bis zum Ende durchziehen, egal was kommt. Das schwor ich mir!

Ich war nicht Leidensfähig! Nie, zu keiner Zeit und das zog sich durch den ganzen Wettkampf. ich vereinbarte mit mir, dass ich das hier entspannt zu Ende bringen werde. Nahm den nicht vorhandenen Druck von der Pedale und rollte im Trainingstempo nach 90km, 3:13 Stunden , 1500 Höhenmeter und bereits weit über 40 Grad nach Henderson in die Wechselzone.

Mit einem breiten Grinsen lief ich entspannt los. Und wieder ein Hoch und Runter. Kilometerschnitt, war mir völlig egal. Jetzt hatte ich mental völlig resigniert. Ich genoss die Strecke, die Hitze und am Ende über das Einlaufen in den Zielkanal.

5:39 Stunden.
Es war nicht das Ergebnis welches ich mir erhofft hatte. Meine Triathlonsaison ist nun vorbei, ich hatte noch schöne 14 Tage Regeneration bei sommerlichen Temperaturen in den USA. Ich werde voraussichtlich in Dresden noch den Marathon Laufen.

Ein kleines Statement noch zum Schluss:

Ich habe gestern nach 11 Stunden Flug von Las Vegas nach Düsseldorf, einer Nacht Schlafdefizit und 2 Wochen nicht gelaufen,  in Betzdorf den Firmenlauf über 5,1 km absolviert. Ich war mir mit der Zeit nach 6 Runden so unsicher (19:51 min) das ich noch eine dran gehangen habe ;-) Trotzdem schaffte ich den 3. Platz bei den Frauen. Bin lange nicht mehr unter 20min gelaufen. Ohne Training gehts ;)